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Der Fragebogen
Im Zentrum steht die Selbstbeurteilung einer Gemeinde. Diese Methode steht im Gegensatz zu einer Fremdbeurteilung durch Externe. Die lokalen Lösungsansätze und die Partizipation der älteren Einwohnerinnen und Einwohner werden höher gewichtet als eine externe Beurteilung nach einem einheitlichen Massstab. Die Möglichkeit eines Rankings wird der Mitwirkung bewusst
geopfert.

Die Selbstbeurteilung kann in Gruppen durchgeführt werden, oder Einzelpersonen können den Fragebogen je allein für sich ausfüllen. Gruppenveranstaltungen haben den Vorteil, dass Teilnehmende einander auf Dinge in ihrer Gemeinde aufmerksam machen, die sonst vielleicht übersehen werden. Auch können solche Gruppen bei der späteren Umsetzung von Verbesserungsprojekten eine tragende Rolle spielen.

Die Kriterien beziehen sich auf ein Quartier, eine Gemeinde, eine Stadt. Im Fragebogen wird oben festgehalten, welches Einzugsgebiet beurteilt wird. Beurteilt wird anhand von 37 Aspekten, ob die Gemeinde altersfreundlich ist. Folgende Bewertung kann angegeben werden:
-2 = sehr altersunfreundlich
-1 = eher altersunfreundlich
0 = neutral oder «weiss nicht»
+1 = eher altersfreundlich
+2 = sehr altersfreundlich

Es empfiehlt sich, den Fragebogen von verschiedenen Personen separat ausfüllen zu lassen. Zum Beispiel von Seniorinnen und Senioren, Angehörigen, Gemeindemitarbeitenden, Dienstleistern, Politikerinnen und Politikern. Je mehr verschiedene Anspruchsgruppen befragt werden, desto differenzierter ist das Ergebnis.

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